Unterstützung im Alltag bei AlleFarben anfragen
Hier können Sie Unterstützung im Alltag bei der AlleFarben Alltagshilfe GmbH anfragen. Sie schildern kurz Ihren Bedarf, wir melden uns zurück und klären, ob und wie wir Alltagshilfe in Berlin anbieten können.
Für den ersten Schritt reichen wenige Angaben. Bitte senden Sie zunächst keine Versichertennummer, Diagnosen, Leistungsbescheide, vollständigen Rechnungen oder sensiblen Unterlagen.
Die Anfrage dient der Kontaktaufnahme zur Alltagshilfe – sie ersetzt keine Leistungsentscheidung der Pflegekasse. Sie können freiwillig angeben, wenn Ihnen LSBTIQ*-sensible, HIV-sensible oder besonders diskrete Unterstützung wichtig ist.
Stand: 21.06.2026
Erst Datenschutz-Hinweis lesenKurz erklärt: Wobei die Anfrage helfen kann
Eine Anfrage kann sinnvoll sein, wenn du nicht sicher bist, welcher nächste Schritt passt.
Es kann zum Beispiel um diese Fragen gehen:
- Besteht Anspruch auf den Entlastungsbetrag?
- Was sind Angebote zur Unterstützung im Alltag?
- Kann eine bestimmte Unterstützung in Berlin eingeordnet werden?
- Wie funktioniert die Abrechnung mit der Pflegekasse?
- Welche Nachweise sind nötig?
- Was gilt bei Pflegegrad 1?
- Kann Nachbarschaftshilfe in Berlin genutzt werden?
- Kann eine Angehörige, Bezugsperson oder Wahlfamilie die Klärung übernehmen?
- Ist eine Vollmacht erforderlich?
- Welche Daten sollten im ersten Schritt nicht gesendet werden?
Was du im ersten Schritt angeben solltest
Für eine erste Einordnung reichen wenige Angaben. Du musst keine vollständigen Unterlagen senden.
Hilfreich sind:
- Wer fragt an?
- Geht es um dich selbst oder eine andere Person?
- Gibt es einen Pflegegrad?
- Falls bekannt: welcher Pflegegrad?
- In welchem Berliner Bezirk lebt die pflegebedürftige Person?
- Geht es um Entlastungsbetrag, Angebote zur Unterstützung im Alltag, Abrechnung, Pflegegrad 1 oder Nachbarschaftshilfe?
- Was ist die konkrete Alltagssituation?
- Wie kann eine Rückmeldung erfolgen?
Gute Situationsbeschreibung
Eine gute Beschreibung ist kurz und praktisch:
„Meine Mutter hat Pflegegrad 1 und lebt in Berlin-Neukölln. Sie braucht Unterstützung beim Einkaufen und bei Terminen. Wir wissen nicht, ob der Entlastungsbetrag dafür genutzt werden kann.“
„Ich unterstütze einen Freund aus meiner Wahlfamilie. Es gibt Pflegegrad 2. Wir möchten klären, ob Unterstützung im Alltag und Abrechnung über die Pflegekasse möglich sind.“
Was du nicht senden solltest
Bitte sende im ersten Schritt keine sensiblen Unterlagen.
Nicht erforderlich im ersten Kontakt
- Versichertennummer
- Diagnosen
- Leistungsbescheide
- ärztliche Unterlagen
- vollständige Rechnungen
- Bankdaten
- Ausweiskopien
- Pflegegutachten
- intime oder sehr persönliche Angaben, die für die erste Einordnung nicht nötig sind
Wenn später Unterlagen gebraucht werden, sollte vorher geklärt werden, welcher Übermittlungsweg geeignet ist.
Angaben zu sexueller oder geschlechtlicher Identität, Beziehungssituation, Herkunftsfamilie, Wahlfamilie oder Pronomen sind freiwillig. Sie können hilfreich sein, wenn sie für respektvolle Unterstützung wichtig sind, dürfen aber nicht vorausgesetzt werden.
Welche Themen geklärt werden können
Entlastungsbetrag
Es kann geklärt werden, ob der Entlastungsbetrag grundsätzlich relevant ist, was die 131 Euro bedeuten und warum der Betrag zweckgebunden ist.
Beispiele: „Gilt das auch bei Pflegegrad 1?“ „Wird der Betrag ausgezahlt?“ „Kann ich Restbeträge nutzen?“
Angebote zur Unterstützung im Alltag
Es kann eingeordnet werden, ob eine konkrete Unterstützung im Alltag grundsätzlich relevant sein kann. Dazu können Betreuung, Begleitung, Entlastung, soziale Teilhabe oder haushaltsnahe Unterstützung gehören.
Beispiele: „Kann Begleitung zu Terminen dazugehören?“ „Was bedeutet anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag?“ „Ist haushaltsnahe Unterstützung möglich?“
Anspruch und Pflegegrad
Es kann geklärt werden, ob Pflegegrad, häusliche Pflege und Unterstützungsbedarf zusammenpassen.
Beispiele: „Es gibt noch keinen Pflegegrad.“ „Der Antrag läuft.“ „Pflegegrad 1 wurde festgestellt.“ „Wir wissen nicht, ob die Situation noch zu Pflegegrad 1 passt.“
Abrechnung mit der Pflegekasse
Es kann eingeordnet werden, welche Nachweise oder nächsten Schritte bei Rechnung, Leistungsnachweis, Kostenerstattung, direkter Abrechnung oder Abtretung sinnvoll sind.
Beispiele: „Wir haben eine Rechnung, sind aber unsicher.“ „Die Pflegekasse fragt nach Unterlagen.“ „Wir möchten nicht in Vorleistung gehen.“ „Es geht um Restbeträge aus dem Vorjahr.“
Nachbarschaftshilfe in Berlin
Es kann geklärt werden, welche Punkte bei Nachbarschaftshilfe in Berlin besonders wichtig sind.
Beispiele: „Eine Nachbarin möchte unterstützen.“ „Wir wissen nicht, ob Schulung oder Registrierung nötig ist.“ „Es soll über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden.“
Angehörige, Bezugspersonen und Wahlfamilien
Es kann eingeordnet werden, wenn nicht die pflegebedürftige Person selbst anfragt.
Beispiele: „Ich frage für meine Partner:in.“ „Ich bin Teil der Wahlfamilie.“ „Die Herkunftsfamilie soll nicht einbezogen werden.“ „Ich weiß nicht, ob eine Vollmacht nötig ist.“
Unterstützungsbedarf schildern
Für eine erste Anfrage zur Alltagshilfe reichen wenige Angaben. Sie füllen nur aus, was Sie angeben möchten.
Was nach der Anfrage passiert
Nach dem Absenden wird die Situation anhand der Angaben eingeordnet.
Dabei wird geprüft, worum es voraussichtlich zuerst geht:
- Anspruch auf den Entlastungsbetrag
- Pflegegrad oder laufender Antrag
- Angebote zur Unterstützung im Alltag
- Berliner Anerkennung oder Nachbarschaftshilfe
- Abrechnung mit der Pflegekasse
- Pflegegrad 1
- Vollmacht oder Einwilligung
- Datenschutz und sichere Unterlagenübermittlung
- Weiterer Beratungsbedarf
Falls Unterlagen nötig sind, sollte vorher geklärt werden, welche Unterlagen wirklich erforderlich sind und wie sie sicher übermittelt werden können.
Eine Anfrage ersetzt keine verbindliche Leistungsentscheidung der Pflegekasse.
Datenschutz und sensible Angaben
Bei Pflege und Pflegeversicherung geht es schnell um sensible Informationen. Deshalb ist Datensparsamkeit wichtig.
Für die erste Anfrage reicht meistens
- Pflegegrad ja/nein/unklar
- Berliner Bezirk
- Thema der Anfrage
- kurze Alltagssituation
- Rückkontakt
Nicht nötig im ersten Schritt
- Diagnosen
- Versichertennummer
- vollständige Rechnungen
- Pflegegutachten
- Leistungsbescheide
- Bankdaten
- Ausweiskopien
Freiwillige Angaben
Angaben zu Pronomen, Beziehungssituation, Wahlfamilie, sexueller oder geschlechtlicher Identität oder Diskriminierungserfahrungen sind freiwillig. Sie können wichtig sein, wenn sie für respektvolle Unterstützung relevant sind. Sie dürfen aber nicht vorausgesetzt werden.
Wann eine Anfrage besonders sinnvoll ist
Eine Anfrage ist besonders sinnvoll, wenn eine dieser Situationen zutrifft:
- Du hast Pflegegrad 1 und weißt nicht, was möglich ist.
- Du möchtest Angebote zur Unterstützung im Alltag in Berlin einordnen.
- Du bist unsicher, ob der Entlastungsbetrag ausgezahlt oder erstattet wird.
- Du hast eine Rechnung oder einen Leistungsnachweis.
- Du möchtest Nachbarschaftshilfe in Berlin nutzen.
- Du fragst für eine andere Person.
- Eine Wahlfamilie oder Bezugsperson organisiert Unterstützung.
- Du weißt nicht, ob eine Vollmacht nötig ist.
- Es geht um Restbeträge oder Fristen.
- Die Pflegekasse hat Rückfragen gestellt.
- Du möchtest wissen, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Häufige Fragen zur Anfrage
Kurze Antworten rund um das Anfrageformular.
Muss ich schon einen Pflegegrad haben?
Nicht unbedingt für eine allgemeine Anfrage. Für die Nutzung des Entlastungsbetrags ist ein Pflegegrad aber grundsätzlich wichtig. Wenn der Pflegegrad noch unklar ist oder ein Antrag läuft, kann das in der Anfrage angegeben werden.
Kann ich auch für eine andere Person anfragen?
Ja. Bitte gib an, in welcher Rolle du anfragst. Für konkrete Kommunikation mit Pflegekasse oder Unterlagen kann später eine Einwilligung, Vollmacht oder rechtliche Vertretung erforderlich sein.
Muss ich Unterlagen hochladen?
Nein. Im ersten Schritt sollten keine Unterlagen hochgeladen oder gesendet werden. Wenn Unterlagen später nötig sind, sollte vorher ein geeigneter Weg geklärt werden.
Kann ich eine Rechnung prüfen lassen?
Du kannst schildern, dass eine Rechnung vorliegt. Bitte sende die vollständige Rechnung nicht im ersten Schritt. Es kann zunächst eingeordnet werden, worum es geht.
Kann ich Nachbarschaftshilfe in Berlin klären lassen?
Ja. Gerade bei Nachbarschaftshilfe ist eine vorherige Klärung sinnvoll, weil Berliner Voraussetzungen, Schulung, Registrierung und Nachweise wichtig sein können.
Kann ich Fragen zu Angeboten zur Unterstützung im Alltag stellen?
Ja. Du kannst schildern, welche Unterstützung gebraucht wird. Dann kann eingeordnet werden, ob es um Angebote zur Unterstützung im Alltag, Berliner Anerkennung oder Abrechnung geht.
Wird die Anfrage eine Rechtsberatung?
Nein. Die Anfrage dient der ersten Orientierung und Einordnung. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine verbindliche Entscheidung der Pflegekasse.
Muss ich Angaben zu Identität oder Pronomen machen?
Nein. Diese Angaben sind freiwillig. Sie können hilfreich sein, wenn sie für respektvolle Unterstützung wichtig sind, dürfen aber nicht vorausgesetzt werden.
Situation schildern, nächsten Schritt klären
Du musst nicht alle Regeln kennen, bevor du eine Frage stellst. Wichtig ist eine kurze Beschreibung der Situation: Pflegegrad, Unterstützungsbedarf, Berlin-Bezug, Abrechnung oder Nachbarschaftshilfe.
Danach kann eingeordnet werden, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Diese Informationen und die Anfrage ersetzen keine Rechtsberatung, keine medizinische Beratung und keine verbindliche Leistungsentscheidung der Pflegekasse.